Der DHB hat auf seiner EP-Sitzung am 20. April 2013 folgende Ergänzung der Handballregel 1:2 beschlossen, die nunmehr folgenden Wortlaut hat:
„In der Mitte der beiden Torauslinien steht ein Tor (Abb. 2a und 2b). Die Tore müssen fest im Boden oder an den Wänden hinter ihnen verankert sein. Sie sind im Lichten 2 m hoch und 3 m breit.
Nur gültig für den Bereich des DHB:
Bei Spielen der weiblichen und männlichen Jugend (8 bis 10 Jahre) sind die Tore im Lichten 1,60 m hoch.
Die Pfosten des Tores sind durch eine Querlatte fest verbunden. Ihre hintere Kante muss mit der hinteren Seite der Torlinie verlaufen. Torpfosten und Latte müssen quadratisch sein (8 cm). Sie müssen auf den drei vom Spielfeld einzusehenden Seiten mit zwei kontrastierenden Farben gestrichen sein, die sich ebenfalls deutlich vom Hintergrund abheben sollen.
Jedes Tor muss mit einem Netz versehen sein. Dieses muss so aufgehängt werden, dass ein in das Tor geworfener Ball normalerweise im Tor verbleibt. Diese Regel tritt zum 1. Juli 2013 in Kraft. Hierüber hatten wir Euch bereits auf der Jugend-Obleutesitzung berichtet. Wir sahen es als äußerst schwierig bis unmöglich an, diese Vorgabe innerhalb von knapp drei Monaten von Euch umsetzen zu lassen.
Um eine Umsetzung zur Serie 2014/15 kommen wir nicht umhin.
Die Handballregel 1:2 definiert in Absatz 3 feste Maße für die Querlatte (8 cm Seitenlänge). Hiermit ist ausgeschlossen, dass Planen oder einfache Bretter als Konstruktionen dienen können.
Die Nachrüstung der Tore oder evtl. sogar ein Neukauf spezieller Tore ist von Euch anzustoßen und umzusetzen. Ihr kennt die Eigentumsrechte der Sportstätten besser als wir. Es sind auch Einzeltore mit 1,60 m Höhe denkbar. Diese müssen natürlich in evtl. vorhandene Verankerungsmöglichkeiten integriert werden können.
Zur Nachrüstung sei hier ein Beispiel aufgezeigt, das bestimmt ein im Metallbereich Tätiger aus Euren Reihen auch selbst anfertigen kann und in Abwandlung für viele Torvarianten möglich ist.